Kieferorthopädie
Fehlstellungen der Zähne oder Kiefer sind nicht nur ein ästhetisches Problem. Infolge von Zahn- und Kieferfehlstellungen können Kau- und Abbeißprobleme, Sprechstörungen oder Kiefergelenksprobleme entstehen, die durch eine kieferorthopädische Behandlung therapiert werden. Unbehandelte Zahnfehlstellungen können zu Schäden des Zahnhalteapparates, Zahntraumata oder zu Kiefergelenksproblemen führen.
Die kieferothopädische Behandlungsnotwendigkeit stellt der Zahnarzt, welcher unter anderem Zahndurchbrüche, Zahnanzahl sowie die Zahn- und Bissposition kontrolliert. Wenn eine Behandlung erforderlich ist, werden nach einer gründlichen Untersuchung Fotos, Modelle und Röntgenaufnahmen für die Diagnose erstellt.
Die umfangreichen Analysen der Befunde geben Aufschluß über die Lage der Kiefer und der Zähne zueinander sowie den Schweregrad der Fehlstellungen und werden in einem Behandlungsplan formuliert. Dieser führt auch die beabsichtigten Therapieschritte und Methoden (festsitzende oder herausnehmbare Behandlungsgeräte) Kosten und die Dauer der Behandlung auf.
Der Beginn der Behandlung ist individiuell festzulegen und sollte früh beginnen, wenn eine Fehlstellung schon im Milchgebiß vorliegt, weil die Fehlstellung je nach Schweregrad das Wachstum ungünstig beeinflussen kann. In der Regel findet die kieferorthopädische Behandlung zwischen 10 und 13 Jahren statt, wenn der vollständige Zahnwechsel erfolgt ist.